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Das Bauhaus hat im 20. Jahrhundert Kunst und Architektur durch die Integration verschiedener Disziplinen revolutioniert. Ein ähnlicher Ansatz könnte heute die Stadtentwicklung bereichern, indem wir Urban Artists frühzeitig in den Planungsprozess einbeziehen.


Kunst als Impulsgeber für kreative Stadtgestaltung


Stellt euch vor, zeitgenössische Künstler*innen wären in die Stadtplanung integriert. Diese Künstler*innen sehen Aspekte des urbanen Lebens, die traditionelle Architektur oft übersieht. Ihre kreativen Konzepte könnten Städte zu funktionalen und ästhetisch ansprechenden Orten transformieren und gleichzeitig innovative Lösungen zum Graffitischutz bieten.


Beispiel: Wynwood, Miami


Ein etwas extremes Beispiel für die Integration von Urban Art ist das Wynwood-Viertel in Miami. Durch die Einbeziehung von Street Art und Murals hat sich dieses ehemalige Industriegebiet zu einem pulsierenden Kunst- und Kulturzentrum entwickelt. Die Kunst hat das Stadtbild bereichert, die Wirtschaft angekurbelt und die Gemeinschaft gestärkt. Wynwood mag vielen zu viel sein, aber es zeigt gut, was für eine transformative Kraft Urban-Art hat.


Stärkung der Community und Verbesserung des Sicherheitsgefühls


Die Einbeziehung von Urban Art kann die lokale Gemeinschaft stärken und das Sicherheitsgefühl der Anwohner*innen verbessern. Durch die Integration von Kunst in städtische Räume wird ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein gefördert, da die Bewohner*innen sich stärker mit den kunstvoll gestalteten Bereichen identifizieren.


Langfristige Vorteile


Langfristig bringt die Integration von Urban Art nicht nur ästhetische Vorteile, sondern auch positive Effekte für das kulturelle Erbe und das Stadtimage. Kreative Stadtgestaltung kann Städte als kulturelle Zentren positionieren, die für Tourist*innen und Einwohner*innen gleichermaßen attraktiv sind. Außerdem können gut geplante Urban Art-Projekte die Kosten durch die Reduzierung von wildem Graffiti und Vandalismus senken.


Vielleicht wäre der tolle Neubau am Wall jetzt noch graffitifrei und dadurch freundlicher und inspirierender. :)


Fazit:

Die frühzeitige Einbeziehung von Kuinst in die Stadtplanung bietet eine Chance für innovative und ästhetisch ansprechende Stadtgestaltung. Durch die kreativen Ansätze zeitgenössischer Künstler*innen können wir städtische Räume neu denken, die Gemeinschaft stärken und langfristig das kulturelle Erbe sowie das Stadtimage fördern – ganz im Geiste des Bauhaus.


Urban Art in Bremen

Ich weiß, ich mache mich nicht unbedingt beliebt, wenn ich jetzt über den Winter spreche, aber die dunklen Tage werden kommen. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um über eine neue Wandgestaltung in euren Büros nachzudenken. Bunte Farben und Formen werden euer Büro definitiv aufwerten und zu einem Hingucker an den langen, grauen Tagen machen. Hier sind einige Gründe, warum eine künstlerische, grafische Gestaltung im Office genau das Richtige für die Wintermonate ist.


Motivation durch Farbe

Eine zeitgemäße Wandgestaltung kann den Winterblues vertreiben. Farben und Kunstwerke wirken wie ein Energieschub an trüben Tagen und steigern das Wohlbefinden.


Kreativität fördern  

Abstrakte Designs regen die Fantasie an und fördern kreative Ideen. Ein inspirierendes Umfeld unterstützt Innovation und kann besonders in der kalten Jahreszeit Wunder wirken.


Teamgeist stärken

Ein mutiges und interessantes Kunstwerk wird zum Gesprächsanlass und fördert den Austausch unter Kollegen. 


Markenidentität betonen 

Eine individuell gestaltete Wand reflektiert eure Unternehmenswerte und zeigt eure Kreativität. Das hinterlässt Eindruck bei Mitarbeitern und Besuchern.


Attraktiven Arbeitsplatz schaffen

Ein inspirierendes Büro zieht Talente an und sorgt dafür, dass Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen. In Zeiten von Homeoffice muss das Büro besonders einladend sein. 


Positiven Ersteindruck hinterlassen 

Eine einzigartige Wandgestaltung sorgt dafür, dass euer Büro sofort positiv auffällt – ideal für Kunden und Geschäftspartner.


Let's go: Kunst gegen den Winterblues



Wandgestaltung im Büro


Kurz vorab: Mit diesem Post möchte ich euch näher an die Stilrichtung des Graffuturism heranführen. Ich verfasse diesen Beitrag für LinkedIn und erhebe keinen Anspruch auf kunsthistorische Präzision. Ich bin der Überzeugung, dass viele in der Community davon profitieren können, wenn sie diesen Stil besser einordnen können, um beispielsweise Kunstschaffende für Projekte in Betracht zu ziehen.


Die Wurzeln des Graffuturism reichen zurück in die frühen 2000er Jahre, als eine neue Generation von Graffiti-Artists in der Bay Area begann, abstrakte Formen, geometrische Muster und futuristische Elemente in ihre Werke zu integrieren.


Zu den Initiierenden dieser Bewegung gehören Artists wie Poesia, Augustine Kofie, Mare139 sowie SatOne, Nawer und Felipe Pantone aus Europa. Sie alle kommen aus dem Bereich des Grafikdesigns und beherrschen die Kunst, Graffiti und Op-Art geschickt zu kombinieren. Das macht Graffuturism so faszinierend.


Ich finde, der Style vermittelt vor allem ein starkes Gefühl von Innovation, Kreativität und Modernität. 👈 🤖 (übrigens ohne das politisch schwierige Gedankengut der ursprünglichen Futurismus Bewegung)


Die Bilder sind oft minimalistisch in ihren Formen und verzichten größtenteils auf kitschige Motive sowie illustrative Malerei. Dies kommt der Corporate Architektur zugute, da überladene Artworks oft störend sind. Grafische und Op-Art Elemente fügen sich einfach besser in den öffentlichen Raum ein.


Auch wenn die letzte Ausstellung schon einige Zeit zurückliegt und die Website www.graffuturism.com schon lange keine Posts mehr veröffentlicht hat, ist diese Bewegung in der Urban Art für mich immer noch brandaktuell und verdient einen stärkeren Stellenwert in der “Street Art”.


Solange also kein anderer Begriff gefunden ist, fasse ich die im Post gezeigten Artists für mich weiterhin unter Graffuturism zusammen. Für mich sind sie z.Z. die Besten in der Urban Art Landschaft. Das ist meine Meinung als Muralist, der sich seit 20 Jahren in diesem Feld bewegt und zahlreiche Entwicklungen miterlebt hat.


Mit meiner Clickbait Überschrift wollte ich übrigens keineswegs Street Art kritisieren; im Gegenteil, Banksy und Co haben Geschichte geschrieben, aber eben nicht als Fassadenkünstler. 🤷‍♂️



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